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Annett Kaufmann gewinnt Gold und Silber

Annett Kaufmann mit Gold und Silber bei Deutschen Meisterschaften der Schülerinnen

(tho) Mit einer Goldmedaille aus dem Doppelwettbewerb und der Silbermedaille aus dem Einzel kehrte die Neu-Böblingerin Annett Kaufmann richtig stolz von den Deutschen Schülermeisterschaften aus dem westfälischen Rees nahe der holländischen Grenze zurück. Wieder einmal hat die 12-jährige eindrucksvoll bestätigt, dass sie in Deutschland zu den größten Talenten im Tischtennissport gehört.

Zusammen mit der zwei Jahre älteren Bayerin Naomi Pranjkovic war Annett Kaufmann in der Doppelkonkurrenz an Position eins gesetzt. Was nicht weiter verwundert, hatten die beiden doch bereits im letzten Jahr die Konkurrenz aufgemischt und den Titel errungen. Zudem wurden in den vergangenen anderthalb Jahren gemeinsam zahlreiche Topplatzierungen auf internationaler Ebene erspielt. Mit der Favoritenrolle konnten die beiden in Rees gut leben. Souverän marschierte man durch die KO-Runden, bis man ohne einen Satzverlust im Endspiel auf die Formation Mia Griesel/Jele Stortz (Niedersachsen/Baden-Württemberg) traf. Und auch hier ließ die eingespielte Formation nichts anbrennen und gewann glatt mit 11:7, 11:7 und 11:9. „Dass wir den Titel verteidigen konnten, war natürlich eine tolle Sache“, freute sich Annett Kaufmann über den DM-Gewinn mit Naomi Pranjokovic, mit der sie am Tisch hervorragend harmoniert. „Unser Spielsystem passt einfach gut. Naomi spielt mit viel Spin und ich kann oftmals mit einem Schuss oder einem aggressiven Schlag nachlegen“, erklärt Annett Kaufmann das Erfolgsgeheimnis.

Auch im Einzel spielte Annett Kaufmann bei diesen nationalen Titelkämpfen ein gutes Tischtennis, wenngleich sie nach eigenen Angaben nicht immer in Bestform agierte. Richtig ernst wurde es erst im Halbfinale, als Kaufmann auf ihre baden-württembergische Teamkollegin Lea Lachenmayer (TTC Frickenhausen) traf. „Lea hat sehr gut gegen mich gespielt, sie kennt mich auch ziemlich gut und so wurde es am Schluss noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, sagt die 12-jährige, die sich nach einer zwischenzeitlichen 3:0-Satzführung noch strecken musste, um mit 12:10, 11:4, 12:10, 13:15, 9:11, 12:10 den abermaligen Finaleinzug perfekt zu machen. Im Endspiel stand ihr dann – nicht überraschend – ihre Doppelpartnerin Naomi Pranjkovic, Drittligaspielerin des SV DJK Kolbermoor, gegenüber. War es im Vorjahr die Düsseldorferin Leonie Berger, die im Finale noch eine Nummer zu groß war, so reichte es nun gegen die 14-jährige Bayerin nicht zum großen Coup in Form des Titelgewinns. Was der zwei Jahre jüngeren Annett Kaufmann allerdings nur direkt im Anschluss an die Partie schmerzte. Phasenweise hielt die Bietigheimerin hervorragend mit, vor allem im fünften Durchgang hatte sie sich noch einmal gegen die drohende Niederlage gestemmt und ein regelrechtes Feuerwerk an Angriffsschlägen abgebrannt. Am Ende stand jedoch eine 2:4-Niederlage zu Buche (11:8, 9:11, 4:11, 8:11, 11:3, 4:11). Annett Kaufmann gab sich noch am Abend nach dem Turnier kämpferisch: „Nächstes Jahr ist Naomi nicht mehr dabei, da will ich dann nochmal angreifen und versuchen, das Turnier zu gewinnen.“ Dritte wurden Lea Lachenmayer und die für Hessen startende Laura Kaim, zweite Tochter des Böblinger Bundesligatrainers Andrzej Kaim.

 
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