Joomla TemplatesBest Web HostingBest Joomla Hosting

Annett und Alexandra Kaufmann bei Deutschen Meisterschaften

Annett und Alexandra Kaufmann bei Deutschen Meisterschaften der Damen, Frank Tartsch als Zuschauer mit dabei. Vorschau Deutsche Schülerinnen-Meisterschaften am kommenden Wochenende.

(tho) Die Tischtenniselite traf sich am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Wetzlar. Mitten drin statt nur dabei waren die beiden Kaufmann-Schwestern Alexandra und Annett, die seit diesem Jahr für die SV Böblingen im Einzelsport an den Start gehen und mit unterschiedlichen Erkenntnissen aus Hessen zurückkehrten.

Für Alexandra Kaufmann, die am heutigen Freitag (8. März) ihren 17. Geburtstag feiert, fielen die DM-Tage von Wetzlar nicht zur vollsten Zufriedenheit aus. „Ich hatte mir schon vorgenommen, im Einzel aus der Gruppe herauszukommen, aber leider klappte das nicht“, sagte die Bietigheimerin, die allerdings auch Pech mit der Auslosung hatte, da sie auf starke Kontrahentinnen der ersten und dritten Bundesliga traf. So gelang lediglich ein Viersatzerfolg über Katja Brauner (SuS Borussia Brand). Im Doppel mit ihrer Offenburger Partnerin Jana Kirner lag zumindest der Sprung ins Achtelfinale im Bereich des Möglichen, aber eine 10:6-Führung im fünften Satz gegen Leonie Berger/Hannah Schönau (Borussia Düsseldorf/TTC Mariaweiler) konnte nicht ausgenutzt werden.

Die 12-jährige Annett Kaufmann nahm bereits zum zweiten Mal an den Titelkämpfen der Erwachsenen teil und sorgte dabei vor allem im Doppelwettbewerb für Furore. Mit ihrer zwei Jahre älteren Partnerin Naomi Pranjkovic (SV DJK Kolbermoor/3. Liga) stellt sie bereits seit eineinhalb Jahren – auch auf internationaler Jugendebene – ein eingespieltes Doppel. „Wir kennen uns so gut und können einfach gut einschätzen, was bei dem anderen als Nächstes für ein Schlag kommt“, erklärt Pranjkovic. „Und unsere Spielsysteme passen gut zusammen.“ Das mussten auch die Erstligaspielerinnen Nadine Bollmeier und Alena Lemmer (TuS Bad Driburg/TSV Langstadt) neidlos anerkennen, die gegen die Youngsters im Achtelfinale ohne Satzgewinn blieben. In der Runde der besten acht Doppel zeigten sich die beiden Jugendlichen auch gegen Caroline Hajok/Luisa Säger (Hannover 96/TTC Weinheim) von ihrer besten Seite, mussten aber beim 4:11, 11:9, 11:6, 4:11 und 2:11 gratulieren. „Schade, dass wir im fünften Satz verloren haben. Aber wir sind trotzdem richtig stolz auf unsere Leistung. Und im Vergleich zum Vorjahr haben wir diesmal die erste Runde überstanden“, sagte Annett Kaufmann nach dem Einzug ins Viertelfinale. Im Einzel hatte sich die 12-jährige vorgenommen, zumindest eine Partie zu gewinnen, was in der Vorrundengruppe gegen Margarita Tischenko (SV Schott Jena) auch gelang. Kaufmann weiter: „Da ich auch gegen die Favoritinnen Lotta Rose und Franziska Schreiner ein paar Sätze gewann, war ich mit meinem Abschneiden sehr zufrieden, auch wenn es nicht mit dem Einzug in die KO-Runde klappte. Ich probier’s halt nächstes Jahr wieder.“

Als Zaungast weilte am vergangenen Wochenende auch der Böblinger Frank Tartsch in Wetzlar. „Eigentlich war ich nur als Zuschauer dort, aber wie das so ist, blieb nicht ganz so viel Zeit zum Tischtennisschauen. Ich habe alte Kontakte genutzt und mich viel in anderen Landesverbänden umgehört“, sagte Tartsch, der derzeit ehrenamtlich enorm viel Zeit in die geplante Verschmelzung der baden-württembergischen Tischtennisverbände investiert. „Ich konnte allerdings das letzte Gruppeneinzel von Annett gegen Franziska Schreiner verfolgen. Annett hat schon sehr gut mitgehalten. Nachdem ich sie bisher nur im Training gesehen habe, war ich doch überrascht, wie weit die 12-jährige schon ist. Ich denke, wir werden noch viel Freude an ihr haben. Vielleicht schon in den kommenden Tagen in Rees.“

Die Siegerin des Top 12-Bundesranglistenturniers darf sich an diesem Wochenende im westfälischen Rees nahe der holländischen Grenze abermals mit den besten U 15-Jugendlichen messen. Bei den deutschen Meisterschaften der Schülerinnen darf man gespannt sein, wie sich die junge Bietigheimerin schlagen wird. „Ich freue mich auf das Turnier“, sagte Annett Kaufmann unter der Woche, „vor allem hoffe ich, dass ich mit Naomi Pranjkovic wieder ein gutes Doppel spielen werde.“

 
Wer ist online
Wir haben 41 Gäste online