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Bis zum 3:3 gut mitgehalten

170 Zuschauer in der Halle "Am Mäuseturm" sahen einen 6:3-Erfolg ihrer heimischen TTG Bingen/Münster-Sarmsheim gegen die SV Böblingen. Die SVB wartet damit immernoch auf ihren ersten Saisonsieg in der Tischtennis-Bundesliga, nächsten Sonntag kommt Meister Berlin.

Bei Böblingen spielte Sarah Wagner für Theresa Kraft und auch Bingen war nicht in Bestbesetzung. Larissa Berger kam für Wan Yuan zum Einsatz, die bei den Spanish Open aktiv war und Bronze im U21-Wettbewerb holte. Gotsch/Stähr zeigten zu Beginn gegen Matelova/Migot, dass sie zu den besten Doppeln der Liga gehören. Kaim/Wagner konnten nur einen Satz gewinnen gegen Ding/Berger. Im Einzel richtete Rosalia Stähr gegen die erfahrene Bingerin Ding Yaping nicht viel aus. Qianhong Gotsch musste gegen die Tschechin Hana Matelova über die volle Distanz gehen. Die Böblinger Nummer eins verlor den ersten und den vierten Satz. Im fünften lag "Hongi" beim Seitenwechsel mit 5:4 vorne. Dann zog sie auf 9:5 davon, machte es aber beim 9:7 nochmals spannend. Grund genug für ein Time-out. Es folgte das 10:7, dann das 10:8 und das erlösende 11:8 für Qianhong Gotsch. Spielstand 2:2 zur Pause. Dann gewann Bingens Marie Migot gegen Sarah Wagner und Böblingens Julia Kaim gegen Larissa Berger, das war nicht anders zu erwarten. 3:3 der Spielstand, noch war alles im Lot.

Es folgte Ding Yaping gegen Qianhong Gotsch. Dieses Duell der Titanide, so heißen die weiblichen Titanen, gibt es schon seit 25 Jahren, mit leichten Vorteilen für die Böblingerin. Diesmal fing Hongi rasant an, ging gleich 9:5 in Führung, gewann den ersten Satz aber gerade noch mit 11:9. Im zweiten war Ding Yaping am Zuge, wie auch im dritten hauchdünn mit 12:10. Und auch der vierte ging mit 11:6 an die Bingerin. Qianhong Gotsch war nicht so konsequent im Angriff wie gewohnt, sie kassierte ihre erste Saisonniederlage. Rosalia Stähr bot eine leidenschaftliche Partie gegen Hana Matelova. Alles passte, nur das Ergebnis nicht. Alle drei Sätze verlor die Böblingerin mit dem knappsten aller möglichen Resultate: 13:15, 9:11, 9:11. Das war die Vorentscheidung, 5:3 für Bingen. Julia Kaim vergab im zweiten Satz ein komfortables 9:4 gegen Marie Migot. Im dritten Satz 11:6 für die Französin. Das war es dann, 6:3 für Bingen. Dabei hatte Sarah Wagner zeitgleich gegen Larissa Berger gerade den dritten Satz mit 11:7 gewonnen, die ersten beiden allerdings verloren.

"Das war ganz cool und hat Spaß gemacht. Das fängt schon an mit dem Einlaufen der Teams und der Vorstellung der Spielerinnen. So etwas kennen wir aus der Landesliga nicht. Außerdem war mein Freund dabei und Andrea und Tamara von der SVB II, das hilft", schilderte Sarah Wagner ihre Eindrücke. Kritisch äußerte sich die 22-Jährige über die Schiedsrichter in Bingen, die ihr erklärten, wie ein Aufschlag geht. Und auch die Aufschläge von Qianhong Gotsch standen wieder verstärkt unter argwöhnischer Schiedsrichter-Beobachtung, was einer Spielerin schon einmal die Konzentration rauben kann. "Viele Zuschauer und auch Bingens Manager haben mir hinterher bestätigt, dass sie an meinen Aufschlägen nichts Regelwidriges gefunden haben" wunderte sich Qianhong Gotsch über die harte Linie.

Die Ergebnisse (Bingen zuerst genannt): Matelova/Migot - Gotsch/Stähr 0:3, Ding/Berger - Kaim/Wagner 3:1, Ding - Stähr 3:0, Matelova - Gotsch 2:3, Migot - Wagner 3:0, Berger - Kaim 1:3, Ding - Gotsch 3:1, Matelova - Stähr 3:0, Migot - Kaim 3:0.

 
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