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Pokal-Aus

Nach einem 3:1-Sieg gegen Kolbermoor und einer 2:3-Niederlage gegen Langstadt Gruppenplatz zwei für die Frauen der SV Böblingen. Das ist das Pokal-Aus.

Mit einer faustdicken Überraschung begann die Vorrunde um die deutsche Pokalmeisterschaft im hessischen Seligenstadt. Tischtennis-Zweitligist TSV Langstadt bezwang in der Gruppe B den deutschen Vizemeister SV DJK Kolbermoor mit 3:2. Allerdings spielte Kolbermoor an diesem Tag ohne Sabine Winter und Neuzugang Liu Jia.

Dann traf die SV Böblingen, ohne ihre Nummer zwei Rosalia Stähr, auf Kolbermoor. Theresa Kraft unterlag zu Beginn gegen Kristin Silbereisen, die jetzt eigentlich Kristin Lang heißt. Qianhong Gotsch, die nach längerer Pause wieder einmal Pokalluft schnupperte, glich nach famoser Leistung gegen Abwehrkollegin Svetlana Ganina zum 1:1 aus. Im vierten Satz drehte die Böblingerin dabei einen 5:10-Rückstand. Julia Kaim hatte nur im zweiten Satz Probleme mit der 15-Jährigen Laura Tiefenbrunner. Ab dem dritten kam ihr Angriff so richtig ins Rollen. 2:1 für die SV Böblingen, nun konnte Spitzenspielerin Qianhong Gotsch gegen Kristin Silbereisen alles klarmachen. Sie machte es. Wobei die ersten beiden Sätze deutlich waren, im dritten hingegen musste "Hongi" alles geben. 3:1 der Endstand, wie schon im März in der Bundesliga gab es einen Böblinger Sieg gegen Kolbermoor. Somit waren die Oberbayerinnen frühzeitig ausgeschieden, die SVB hingegen noch dick im Rennen.

Die Ergebnisse (Kolbermoor zuerst genannt): Silbereisen - Kraft 11:3, 11:5, 7:11, 11:6, Ganina - Gotsch 5:11, 11:8, 5:11, 10:12, Tiefenbrunner - Kaim 7:11, 11:6, 2:11, 0:11, Silbereisen - Gotsch 5:11, 4:11, 9:11.

Der TSV 1909 Langstadt war nun der Gegner im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg und damit um die Qualifikation für das deutsche Final Four im Januar. Langstadt war zuletzt Sechster der 2. Liga, hat sich aber mit Monika Pietkiewicz aus Polen und Alena Lemmer aus Essen deutlich verstärkt. Julia Kaim begann gegen Monika Pietkiewicz. Böblingens 19-Jährige hatte gegen die 34-Jährige Polin nicht wirklich eine Chance. Dann traf Qianhong Gotsch auf Alena Lemmer, Langstadts Matchwinnerin gegen Kolbermoor. 28 Jahre Tischtenniserfahrung trennen die beiden. Erfahrung hin oder her, im zweiten Satz rückte Alena Lemmer beim 14:16 der Böblingerin gehörig auf die Pelle. Auch im dritten Satz hielt die Langstädterin bis 6:6 mit, ehe "Hongi" unnachahmlich davonzog. Im Duell Janina Kämmerer gegen Theresa Kraft sollte eine Vorentscheidung fallen. Die Böblingerin gab den ersten Satz unglücklich ab. Auch die Sätze zwei und drei waren hart umkämpft mit dem besseren Ende für Janina Kämmerer. 2:1 für Langstadt. Die Partie gegen Monika Pietkiewicz war schon Qianhong Gotschs vierte des Nachmittags. Eine Belastung, die die Böblingerin aus der Bundesliga nicht kennt. Trotzdem hängte sich Hongi voll rein, gewann, blieb damit unbesiegt und zeigte sich auch in Seligenstadt als Ausnahmeathletin. 2:2 der Spielstand, alles hing nun von Julia Kaim ab. Doch die Böblingerin traf auf eine an diesem Tag hochmotivierte Alena Lemmer und konnte nichts ausrichten. SVB-Trainer Andrzej Kaim nahm das Pokal-Aus gelassen: "Unsere Gegner sind in der Saisonvorbereitung schon weiter als wir, das war zu merken. Unser Fokus liegt eher auf der Liga. Die beginnt in drei Wochen mit dem Derby gegen Busenbach, dann sind wir soweit."

Die Ergebnisse (Langstadt zuerst genannt): Pietkiewicz - Kaim 11:7, 11:3, 11:7, Lemmer - Gotsch 7:11, 14:16, 6:11, Kämmerer - Kraft 11:9, 11:8, 12:10, Pietkiewicz - Gotsch 7:11, 10:12, 6:11, Lemmer - Kaim 11:4, 11:8, 11:9.

 
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