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Deutscher Meister

Luis Hornstein vom Verbandsklasse-Aufsteiger SV Böblingen ist deutscher Tischtennis-Meister im Einzel und Doppel. In der Klasse B der Männer mit einem Ranglistenwert zwischen 1800 und 1601 Punkten.

Seit einiger Zeit gibt es im Tischtennis nicht nur deutsche Meisterschaften in den Alters- sondern auch in drei Leistungsklassen unterhalb der Elite, sowohl mit der Mannschaft als auch im Einzel und Doppel. Luis Hornstein hatte sich im Dezember bei der baden-württembergischen Ausscheidung in Ottenau für die DM qualifiziert. Damals hatte er ein Ranking von 1758, inzwischen steht der Böblinger dank einer exzellenten Landesliga-Rückrunde schon bei 1866 Punkten. Was ist der Grund für diese Leistungsexplosion? Luis Hornstein: "Die vielen Spiele in der Landesliga haben mir sehr viel gebracht wie auch das Training mit den Aktiven, weil sie eben ganz anders spielen als die Jugend. Grundstein war aber ganz klar die Jugendarbeit rund um Thomas Stegemann mit seiner Idee von einem möglichst variablen Spielsystem."

Bei der deutschen Meisterschaft der Leistungsklassen am Wochenende im oberpfälzischen Nittenau waren 192 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in sechs Konkurrenzen am Start. Luis Hornstein war in der Gruppenphase im Einzel mit 3 Siegen und 9:0 Sätzen ungefährdet. Genauso wie im Achtelfinale gegen Benjamin Haupt (Tangermünde) und im Viertelfinale gegen Claus-Peter Eberhardt (Effeltrich), einem ehemaligen Lossburger. Im Halbfinale musste sich der 18-Jährige Böblinger beim 3:2 gegen den 15-Jährigen Ho Quan (Berlin-Neukölln) mächtig strecken. "Das Spiel war der Wahnsinn. Er hat die ersten beiden Sätze gewonnen, doch dann bin ich irgendwie zurückgekommen durch noch mehr variables Spiel", kommentierte Luis Hornstein. Im Finale holte sich der Böblinger dann mit einem erstaunlichen 3:0 gegen Marcus Möller (ESV Büchen) den deutschen Titel. "Mein Gegner hatte ein bisschen Probleme mit meiner Noppe. Da gab es aber auch einige schöne Bälle. Dann hab ich 3:0 gewonnen und war Meister", erklärte Hornstein ganz trocken. Auch im Doppel ging es für Luis Hornstein bis ins Finale. Zusammen mit Felix Joch vom BJC Buchen, der im Einzel Dritter wurde, gewann der SVB-Spieler das Viertelfinale gegen Schilinski/Schmidt mit 3:0. Genauso wie das Halbfinale gegen Stumptner/Ho. Im Finale setzten sich dann Hornstein/Joch mit einem 3:1 gegen Aller/Rothhaß die Krone auf.

Laura Kaim aus Schönmünzach, die erst 11-Jährige Schwester der Böblinger Bundesligaspielerin Julia, darf sich ebenfalls deutsche Meisterin nennen. In der Frauen-Leistungsklasse A (1700-1501 Punkte).

 
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