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Ein Unentschieden zum Saisonende

Leistungsgerecht 5:5 trennten sich in der Tischtennis-Bundesliga die Frauen der SV Böblingen und des TTV Hövelhof. Die SVB belegt zum Saisonende Platz vier.

 

Wegen zwei erfogreicher Topspins von Rosalia Stähr gewannen Gotsch/Stähr den ersten Satz gegen Kaiser/Imamura mit 11:8. Ab da war die Bahn für die Böblingerinnen frei. Kraft/Kaim vergaben im Doppel gegen Ganina/Wang im zweiten Satz eine komfortable Führung. Der dritte Satz war dann eine klare Sache für die routinierten Hövelhoferinnen. Ein Fehlaufschlag Wangs brachte das 14:12 für die Böblingerin Qianhong Gotsch im umkämpften ersten Satz des ersten Einzels. Im zweiten Satz ging "Hongi" gegen Wang Aimei entschlossen in den Angriff: 11:1. Im dritten Satz übernahm wieder Wang Aimei die Initiative und führte auch mit 6:5. Doch dann verschlug die Hövelhoferin des öfteren, Hongi traf dafür. 11:7 für Böblingens Nummer eins. Es war Qianhong Gotschs 500. Sieg im Einzel für die SVB in der 1. Bundesliga. Dafür gab es noch in der Box einen Blumenstrauß und einen Händedruck von Oberbürgermeister Wolfgang Lützner.

Svetlana Ganina, die nächste Saison für den Vizemeister Kolbermoor aufschlägt, ist bekannt für exzellentes und sicheres Abwehrspiel. Theresa Kraft gab gegen sie alles, war aber ohne echte Chance. Da half auch das Anfeuern durch Krafts Fanklub von ihrem badischen Heimatverein TTC Flehingen nichts. 2:2 der Spielstand, Rosalia Stähr gewann mit präzisem Abwehrspiel 11:9 gegen Yuko Imamura, die vor zwei Jahren das Bundesranglistenturnier gewonnen hatte. Im zweiten Satz brachten wie im Doppel Stährs Topspins die Entscheidung, der dritte ging dann deutlich an die Böblingerin. Julia Kaim und Yvonne Kaiser lieferten sich ein spritziges Angriffsduell mit dem besseren Ende in den ersten beiden Sätzen für Kaiser. Im dritten Satz erhöhte Kaim den Druck und gewann prompt mit 11:9, hatte aber im vierten Satz nichts zuzulegen.

Qianhong Gotsch ließ sich im Spitzeneinzel gegen Svetlana Ganina auf keine Abwehrduelle ein, nahm sofort das Heft in die Hand und schmetterte erfolgreich. Ganina kam mit diesem Spiel, dem blitzschnellen Wechsel zwischen Abwehr und Angriff, lange Zeit nicht zurecht. Im dritten Satz zeigte sich die Frau aus dem westfälischen Hövelhof verbessert. Trotzdem 13:11 für die Böblingerin, Bundesligasieg Nummer 501. Qianhong Gotsch ist in der Form ihres Lebens, jammerschade, dass die Liga jetzt Sommerpause macht. Theresa Kraft kam zu selten durch gegen die routinierte Abwehr von Wang Aimei. Im dritten Satz dann die Böblingerin wie verwandelt mit einer 9:3-Führung. Kraft machte es nochmals spannend, gewann aber mit 14:12. Der vierte Satz und damit der Sieg ging wieder an Wang Aimei, die kleine zähe Kämpferin aus Hövelhof.

4:4 der Spielstand, allerdings schnell 5:4 für Hövelhof. Denn Julia Kaim war zwar zwischendurch nah dran an Yuko Imamura, machte aber zu viele Flüchtigkeitsfehler, um ihre Gegnerin gefährden zu können. Rosalia Stähr fing schlecht an gegen Yvonne Kaiser, beide kennen sich aus dem Effeff aus ihrer Zeit in Hannover. Stähr kam nicht richtig unter den Ball und auch nicht richtig in den Angriff und lag mit 0:2-Sätzen hinten. Im dritten Satz dann ein hart erkämpftes 12:10 für die Böblingerin. Im vierten Satz riskierte Keine etwas, es gab viel Klein-Klein, doch Rosi Stähr gewann. Auch im fünften Satz prägte die Taktik das Geschehen, Stähr war beim 11:8 eine Spur cleverer, 11:2 ihre imposante Rückrundenbilanz. "Beide Teams sind Tabellennachbarn, insofern ist das 5:5 logisch. Hongi war sehr gut wie nicht anders zu erwarten. Theresa war gut, hatte es aber gegen die Abwehrspielerinnen schwer. Julia war stark erkältet, da reichte die Kraft nicht. Rosi war zweimal mental sehr stark. Ich bin stolz auf die Mannschaft und Platz vier", kommentierte SVB-Trainer Andrzej Kaim.

Die Ergebnisse (SVB zuerst genannt): Kraft/Kaim - Ganina/Wang 0:3, Gotsch/Stähr - Kaiser/Imamura 3:0, Gotsch - Wang 3:0, Kraft - Ganina 0:3, Stähr - Imamura 3:0, Kaim - Kaiser 1:3, Gotsch - Ganina 3:0, Kraft - Wang 1:3, Stähr - Kaiser 3:2, Kaim - Imamura 0:3.

 
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