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Sieg in Leipzig, Niederlage in Berlin

Fünfter Sieg in Serie. Durch ein 6:3 beim Schlusslicht Leipziger TTV Leutzscher Füche haben die Tischtennis-Frauen der SV Böblingen ihren Vereinsrekord aus 1996 und 2009 eingestellt. Erwartungsgemäß ohne echte Chance waren sie dann tags darauf beim 2:6 beim deutschen Meister TTC Berlin Eastside.

"Hongi befindet sich in den Ergebnissen jenseite von Gut und Böse. Sie spielt mit einer so hohen Konstanz. Ich hoffe, sie bleibt der Liga noch lange erhalten. Hongi ist absolut sympathisch und sehr bodenständig", lobte Leipzigs Trainer Kai Wienholz Böblingens Nummer eins überschwänglich. Zurecht. Schon im Doppel mit Rosalia Stähr zeigte Qianhong Gotsch ihre Klasse. Im Einzel gegen Marina Shavyrina und Kathrin Mühlbach wechselte die Böblingerin ständig zwischen Abwehr und Angriff und ließ nichts anbrennen. Theresa Kraft machte eine Riesen-Partie gegen Marina Shavyrina von den Leipziger Füchsen. 4:9 lag die Böblingerin zurück im fünften Satz, holte auf auf 9:10, musste dann aber einen unglücklichen Netzroller kassieren. Rosalia Stähr spielte wieder sehr variabel und gewann zweimal in vier Sätzen. Julia Kaim hatte nur im vierten Satz Mühe mit Huong Do Thi.

Die Ergebnisse (Leipzig zuerst genannt): Mühlbach/Shavyrina - Kraft/Kaim 3:1, Do Thi/Helbig - Gotsch/Stähr 0:3, Mühlbach - Kraft 3:1, Shavyrina - Gotsch 0:3, Do Thi - Kaim 1:3, Helbig - Stähr 1:3, Mühlbach - Gotsch 0:3, Shavyrina - Kraft 3:2, Do Thi - Stähr 1:3.

Die Bundesliga-Partie beim Spitzenreiter Eastside Berlin in der Halle an der Paul-Heyse-Straße war dann eine klare Sache. Berlin trat mit seinen Topleuten Petrissa Solja (Nummer 13 der Weltrangliste) und Shan Xiaona (Nummer 12 in der Welt) an, die bei Olympia in Rio de Janeiro Silber holten. Shan hatte im Hinspiel gefehlt, deshalb unterlag die SVB seinerzeit nur knapp mit 4:6. Einziger Böblinger Satzgewinn in den Doppeln war der von Gotsch/Stähr gegen Pota/Palina. Theresa Kraft war chancenlos gegen Petrissa Solja. Qianhong Gotsch war in den beiden ersten Sätzen gegen Shan Xiaona voll dabei, den zweiten gewann sie sogar. Doch dann musste Böblingens Spitzenspielerin abreißen lassen. Shan greift mit Noppen und Penholder-Schlägerhaltung an. Qianhong Gotsch hat keine Gelegenheit, gegen einen derartigen Spielstil zu trainieren.

Julia Kaim gelangen nur zwei knappe Sätze gegen die Ungarin Georgina Pota. Schon 5:0 für Berlin. Dann spielte Rosalia Stähr ganz geduldig gegen Berlins Spielertrainerin Irina Palina, belohnte sich mit einem 3:0 nach Sätzen und blieb damit auf der Ost-Tour ungeschlagen. Qianhong Gotsch hatte es im Spitzeneinzel mit Petrissa Solja zu tun. Die Böblingerin gewann den ersten Satz mit 11:2. Dann spürte Petrissa Solja wieder ihre Fuß-Verletzung und gab auf. Sie wollte sich wohl die Mühsal gegen Deutschlands beste Abwehrspielerin nicht weiter antun. Theresa Kraft spielte mit 10:12, 9:11 zwei ganz enge Sätze gegen Shan Xiaona, konnte aber den 6:2-Endstand für Berlin nach gut zwei Stunden nicht vermeiden. "In Leipzig hat alles gut geklappt. Gegen Berlin, die beste Mannschaft Europas, haben wir zwar das Potenzial um kämpferisch gut auszusehen, aber nicht das Potenzial um zu gewinnen" fasste SVB-Trainer Andrzej Kaim das Wochenende zusammen.

Die Ergebnisse (Berlin zuerst genannt): Solja/Shan - Kraft/Kaim 3:0, Pota/Palina - Gotsch/Stähr 3:1, Solja - Kraft 3:0, Shan - Gotsch 3:1, Pota - Kaim 3:0, Palina - Stähr 0:3, Solja - Gotsch 0:3, Shan - Kraft 3:0.

 
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