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Prominenz aus Sport und Politik gratuliert dem Verbandspräsidenten zum 60sten

Es war eine recht illustre Runde, die am Sonntag vormittag im neuen Tischtennis-Zentrum am Böblinger Silberweg zusammen kam. Vertreter aus den Bereichen des Sports und der Kommunalpolitk folgten der Einladung des Tischtennis-Verbandes Württemberg-Hohenzollern anlässlich des sechzigsten Geburtstags von Frank Tartsch. Mit anerkennenden und respektvollen Worten gegenüber dem umtriebigen Jubilar wurde dabei in den zahlreichen Reden der Gratulanten nicht gespart.

"Eigentlich bin ich kein Freund von derartigen Empfängen", so Frank Tartsch, der Ende vergangenen Jahres seinen sechzigsten Geburtstag feierte und diese "runde Sache" wohl am liebsten dezent im Hintergrund gehalten hätte. Doch der TTVWH-Chef hatte die Rechnung ohne seine eigenen Mitstreiter im Verband gemacht. Allen voran Gerhard Maier. Der rüstige Ehrenpräsident hatte engagiert und mit viel Ehrgeiz dafür gesorgt, dass sich die vielbeschäftigte und mit Terminen überhäufte Prominenz die Zeit nahm, den Jubilar in passendem Ambiente entsprechend zu würdigen.

So freute sich Gerhard Maier über die Anwesenheit von Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes, der die weite Reise von Limburg an der Lahn nach Böblingen auf sich nahm. Maier: "Das Kommen von Herrn Weikert beweist, dass die gelegentlich aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Landesverbänden und dem Deutschen Tischtennis-Bund inzwischen ausgeräumt wurden." Bekanntlich waren sich Frank Tartsch als Vertreter der Landesverbände und der Bund in der Vergangenheit nicht immer in allen Punkten einig. Doch das ist Schnee von gestern. Thomas Weikert: "Ohne Diskussionen kommt man heutzutage nicht voran." Der DTTB-Präsident legte Wert auf die zuletzt gemeinsam erzielten Erfolge. Vor allem die LIEBHERR Europameisterschaften, die im September 2009 in Stuttgart ausgetragen wurden, seien Beleg für eine herausragende Zusammenarbeit. Weikert: "Was der hiesige Verband im Rahmen der EM auf die Beine stellte, war grandios. Sei es die Werbetour "11 mal Aufschlag" oder das umfangreiche Breitensportprogramm während des Turniers. Tischtennis-Deutschland profitiert von diesen Aktivitäten mit dem Augenmerk auf Nachhaltigkeit." Auch für die Böblinger Tischtennis-Abteilung fand der DTTB-Chef lobende Worte, dem Verein unter Federführung von Frank Tartsch gelänge der Spagat zwischen Bundesliga-Leistungssport und dem Breitensport.

Claus Wagner, Präsident des Bayerischen und des noch bis Mitte diesen Jahres existierenden Süddeutschen Tischtennis-Verbands, zollte dem Jubilar ebenso seine Wertschätzung. So äußerte er sich respektvoll gegenüber der SV Böblingen, die bereits fünf Mal die deutschen Meisterschaften der Aktiven im "Ländle" auf die Beine stellte. Claus Wagner: "Das ist ein Zeichen für das herausragende Engagement von Frank Tartsch. In Gesamt-Bayern findet dieses Jahr erst zum dritten Mal eine DM statt." Stellvertretend für die fünf Mitgliedsverbände überreichte Wagner dem Jubilar eine Auswahl an ausgesuchten Weinen. Allerdings konnte er nur mit vier Weinsorten aufwarten. Wagner: "Einen guten Tropfen aus Sachen konnte ich bislang noch nicht auftreiben."

Nicht nur Claus Wagner und sein bayerischer Kollege Peter Kuhn, der ebenfalls lange Jahre die Geschicke in Bayern und im Regionalverband leitete, sprachen in der Beziehung zu Frank Tartsch von einer echten Freundschaft, die sich im Laufe der zahlreichen gemeinsamen Ehrenamtsjahre entwickelte. Ins gleiche Horn blies Horst Haferkamp. Der südbadische Verbandspräsident hat Frank Tartsch in den vergangenen zwanzig Jahren "schätzen gelernt, so dass sich hier mehr als eine Funktionärsbekanntschaft entwickelte. Obwohl ich ein paar Jährchen älter bin als er, habe ich viel von Frank gelernt." Keinen Hehl machte Haferkamp daraus, dass "im gemeinsamen Wirken mit Frank Tartsch einige traditionelle Vorbehalte zwischen Badenern und Württembergern überwunden werden konnten." Getreu dem Udo Jürgens-Gassenhauer, dass das Leben doch erst mit 66 Jahren so richtig anfinge, hoffe Horst Haferkamp noch auf zahlreiche weitere Jahre der Zusammenarbeit.

Rainer Hipp, Hauptgeschäftsführer des Landessportverbands Baden-Württemberg, legte Wert auf die Tatsache, dass Frank Tartsch neben den zahlreichen ehrenamtlichen Herausforderungen auch noch Zeit findet, selbst den Tischtennis-Sport zu betreiben. Rainer Hipp: "Viele Funktionäre sind lediglich Verbal-Athleten, die selbst nie Sport betrieben haben. Sportliche Ehrenamtliche hingegen wirken authentisch. Und leben länger." Zum Geburtstag überreichte der LSV-Geschäftsführer eine Sporttasche mit der Aufschrift "Spitzensportler in Baden-Württemberg".

Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner charakterisierte Frank Tartsch als eine "Person mit Herzblut, die den Namen der Stadt in die Welt hinaustrage." SVB-Präsident Prof. Wolfgang Rieth bewunderte die Art und Weise, mit der es Tartsch immer wieder gelinge, die täglichen Herausforderungen in Familie, Verein und Verband zu meistern – und augenzwinkernd: "Und ich glaube, arbeiten gehen sie auch noch." Um die Strapazen auch zukünftig professionell zu meistern, wurde der Jubilar zum Fitness-Check unter Obhut eines persönlichen Trainers eingeladen.

TTVWH-Geschäftsführer Thomas Walter beendete den Reigen der Lobeshymnen und Dankesreden mit einem Slogan, der zuletzt auch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel Anwendung fand: "Geht nicht, gibt’s nicht! Dieses Motto passt wie maßgeschneidert auch auf unseren Präsidenten." Eben ein Präsident mit Weitblick und Offenheit für Tischtennis-Innovationen.

Bericht/Fotos: Thomas Holzapfel (TTVWH)

 
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